Starterbatterie - Empfehlungen?

Servus die Runde,
sechs Jahre sind rum, die Batterie ist tot und ich werde wieder mal überhäuft mit unterschiedlichen Angeboten. Blei, Lion, Gel, …

Habt Ihr eine Empfehlung diesbezüglich?

Merci,
Gerrit

Ich habe aktuell die 5.5 Ah Version des Lithium Powerbloc von BMZ drin. Sehr zu empfehlen. Je nach Motor sollte die 11Ah Version genommen werden. Es gibt auch eine 18er aber die ist unnötig.

Hi Thomas,

diese kannte ich noch nicht …
Da unser 3 Zylinder :grin: auch nicht hoch verdichtet ist, passt das bestimmt. Bei einem Zylinder mehr würde ich aber die nächst höhere Kapazität nehmen.

Habe auf die Schnelle jedoch nicht gefunden ob ein Balancer verbaut ist???

Gruß Dirk

Balancer und Tiefentladeschutz sind verbaut. Eins-zu-eins drop-in für Bleiakkus. Lediglich wenn die Tiefentlade-Schaltung anspringt hast du an den Polklemmen noch 0,0V Dann muss man ein ‘dummes’ Ladegerät nehmen um die Batterie vieder zu aktivieren, bevor intelligente Ladegeräte wie die von C-Tek überhaupt wieder funktionieren. Das ist der Einzige Nachteil.

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Hallo in die Runde,
ich erwecke dieses Thema mal wieder. Mein Banner-Klotz lässt jetzt nach fast 10 Jahren erheblichst nach. Licht mal nicht direkt ausgemacht und schon auf 10V runter.
Die Lithium-Batterie für 260+€ brauche ich nicht; solange ich hinten das Reserverad dran habe, ist mir das eine Nummer zu verrückt :slight_smile:
Es gibt ja noch die Odyssey PC680 (ob jetzt von CaterhamParts oder für 110€ von irgendwo anders). Wenn der 620 mit seinem dicken Motor damit kann, sollte mein kleiner Sigma auch damit können, oder?

@Heiko_Runkel : Reichen 18Ah tatsächlich? Du hast die wohl schon eine Weile, (sagt mir zumindest ein anderes Forum, in dem evtl. du unkenntlich gemacht worden bist,) immernoch zufrieden damit?

Also ich habe die Vorgängerbatterie pvr22 verbaut mit 20ah und diese läuft problemlos. Und müsste ca 6 Jahre alt sein.

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Für die Lithium-Zellen spricht ja nicht nur das Gewicht, sondern auch die absolut unkomplizierte Handhabung und die fast schon digital brachiale Stromlieferung, was auch der Grund dafür ist, warum eine ‘kleinere’ Lithium-Batterie reicht. Den Strom liefert die locker, und die Kapazität fällt bei unseren Autos nicht ins Gewicht.

Ich habe vor Jahren mal meine Original-Banner durch ein baugleiches Modell aus dem Zubehörhandel (läuft unter Motorrad-Batterie) ersetzt und war doch etwas verwundert, die leere Batterie und 2 Säuretanks zu erhalten, mit der Anleitung wie man die selbst befüllt. Und nach einem Winter war die auch schon wieder platt.

Der Lithium-Block war eher eine mechanische Herausforderung (Befestigung im Fahrzeug), elekrtisch ist der Plug+Play. Die Odyssey scheint eine gekapselte Batterie zu sein, insofern leichter zu installieren als die Säure-Blei-Akkus, aber mit den gleichen Nachteilen. Wenn man die nicht gut behandelt, sterben sie auch.

Bei einem (guten) LiFePo4 ist eine Schutzschaltung drin, die Tiefentladung verhindert und ab einem gewissen Spannungsabfall die Zellen von den Terminals trennt. Wenn das passiert ist, kann man die aber nicht mehr mit ‘intelligenten’ Akkuladern befüllen, da die schlicht und ergreifend keine Batterie an ihren Klemmen sehen und den Ladevorgang nicht starten. Der ‘Lithium XS’ von ctek hat daher eine Reset-Taste, die kurz einen Ladestrom auf die Kontakte gibt, um die Batterie wieder freizuschalten. Manche Lithium-Packs haben diesen Knopf auch direkt am Batteriegehäuse. Alternativ kurz mit einem 12V-Steckernetzteil ‘aktivieren’, dann läufts auch mit den “normalen” ctek.

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