Bremsbeläge nutzen schief ab

Meine inneren Bremsbeläge nutzen sich schief ab, also der am Bremszylinder, und zwar sowohl linke als auch rechte Seite. Was kann ich da tun, bzw warum passiert das immer?

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oh man, der schnubsi auf dem pad muss im bremszylinder in den dazugehörigen versenkungen sitzen, caterham facebook gruppe hat geholfen. der schnubsi ist mir nie aufgefallen, wie blöd, aber wenigstens verstanden!!

Was ist den ein „Schnubsi“ :sweat_smile:

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Jetzad :light_bulb:

Frage an die Caterham Bremsexperten.
Bei meinem 485 S hatte ich bei schärferen Bremsen ein starkes Wackeln im Lenkrad. Das wurde durch Kurt während der Garantie beseitigt (Unrunde Scheiben, seit dem zum Glück nicht mehr aufgetreten. Hätte ja auch ein schief sitzender Bremssattel oder Radträger sein können. Meine Frau hatte in den 90 igern mal einen neuen Polo. Da wurden die Scheiben 2 x während der Garantie getauscht. Das Phänomen trat dann aber nach 10 tkm oder so wieder auf. Neue Scheiben für 30 Mark und gut wars ).

Aber nun zur Frage.
Wenn ich bei niedriger oder mittlerer Geschwindigkeit abrupt in die Eisen trete blockiert das linke Vorderrad und das Lenkrad schlägt heftig nach links aus. Die “Blockierspuren” auf dem Asphalt beginnen aber auf exakt gleicher Höhe.
Das war vor dem Wechsel glaube ich nicht. Ich bin mir aber nicht sicher. Einen Bremsplatten konnte ich keinen erkennen. Die Radaufhängungen, Trag- , Führungsgelenke und das Radlager sind o.k. Auch die Spurstangenköpfe und Lenkgetriebe sind o.k.
Auch der Tipp von Carsten hat nicht gefruchtet. Sprich auf der Seite wo’s blockiert eine Umdrehung mehr Vorspannung.
Bei allen anderen meiner bisherigen Fzge kenne ich das Phänomen nicht. Da konnte man dabei getrost die Hände vom Lenkrad lassen.
Spur +0,5 mm und Sturz -1,5 °.
Kann das eventuell auch an “Luft” im rechten Bremssattel / Schlauch liegen? Ich meine, dass auf der rechten Seite bei freigehobener VA die Beläge auch beim Drehen nicht ganz anliegen ?

1mm toe in / Seite ist für Straße optimal und Toe in stabilisiert auch beim Bremsen.
Hatte ich eventuell geschrieben mit 1 Umdrehung mehr Federvorspannung anfangen und weiter erhöhen bis gut?
Je nach dem wie eine Radlastwaageneinstellung die Grundeinstellung vermurkst hat, können es eben auch mehr Umdrehungen sein.

Ich glaube mit den Radlastwaagen könntest Du Recht haben. Das einzig sinnvolle ist die Gesamtmasse. Ich habe danach das “vorgeschriebene” Höhenverhältnis VA zu HA anstelle der Radlastversion eingestellt, aber KEINE Veränderungen mehr an der Vorspannung vorgenommen. Bei der Probefahrt war das Phänomen dann noch da. Ich werde es VL für die neue Abstimmung auch mal mit der Vorspannung versuchen. Wenn es dann immer noch auftritt werde ich die Bremse entlüften.

Caterham einstellen ist sooo einfach.
Höhe, auf der Fahrerseite auch max +0,5 cm, wenn belieben.
Spur und Sturz, je nach Einsatzzweck und Bereifung.
Danach ggf. vorne so lange Federvorspannung erhöhen bis das stehende Rad aufhört.
Fertig.
Mehr machen wir bei unseren Rennwagenkunden auch nicht.
Und 95% müssen danach noch nicht mal an der Federvorspannung spielen…
Und selbst 95% der richtig flotten Jungs merken minimale Unterschiede nicht !
Ein Caterham fährt sooo einfach… :heart_eyes:

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Ich werde berichten, wenn ich wieder zu Hause bin.
Fahrzeughöhe und Achsgeometrie stimmen ja schon.