Kann mich den Eindrücken von Adrian und Simon voll anschließen.
Der Trackday mit dem SMRC hat eine Atmosphäre gehabt, die man so nicht oft erlebt: sehr offen, sehr entspannt und überraschend familiär – gerade für Neulinge.
Schon bei der Ankunft wurde man von den regelmäßigen Teilnehmern direkt mit offenen Armen aufgenommen. Bei Fragen zur Strecke, zu Linien oder zur Fahrzeugtechnik war eigentlich immer jemand in der Nähe, der sich Zeit genommen hat und gerne geholfen hat. Das war für mich eine komplett andere Erfahrung als ein anderer Trackday, den ich bisher kenne, bei dem jeder sehr für sich geblieben ist.
Besonders positiv war, wie „normal“ und selbstverständlich sich alles angefühlt hat, obwohl da Rennfahrzeuge mit Slicks unterwegs waren. Genau wie @Adrian geschrieben hat: Zu keiner Zeit kam das Gefühl auf, als Tourist fehl am Platz zu sein – eher im Gegenteil. Neue Gesichter scheinen ausdrücklich willkommen zu sein.
Fahrerisch war es ohnehin ein Traum. Die Sessions nach Qualifying und Rennen waren teilweise praktisch leer, sodass man unglaublich viel freie Strecke hatte, um sich auf Rhythmus, Linie und Blick zu konzentrieren. Diese Kombination aus open Pitlane, überschaubarer Teilnehmerzahl und reinrassigem Caterham‑Feld hebt das Event für mich klar von klassischen Trackdays oder Touristenfahrten ab.
Was @Simon beschreibt, kann man vor Ort sofort nachvollziehen: Der SMRC ist nicht nur viel Fahrzeit, sondern auch Gemeinschaft – wenn man sie möchte. Support‑Truck, Tische, Bänke, Pavillon und Grill schaffen automatisch einen Treffpunkt, an dem man ins Gespräch kommt, ohne dass es aufgesetzt wirkt.
Unterm Strich: absolute Empfehlung.
Nicht nur für erfahrene Fahrer, sondern ausdrücklich auch für alle, die einen Trackday einmal in einer „sicheren“, respektvollen und sehr angenehmen Umgebung erleben möchten. Das war sicher nicht mein letzter Trackday mit dem SMRC – und mehr bekannte Gesichter aus dem Club beim nächsten Mal würden das Ganze nur noch besser machen.